History



Blue Devils Team - History


Als "Independent" oder Non-League-Team feierten die Blue Devils ihre Premier im September 1992 mit drei Spielen im "Schweppes Cool Masters". Sie gewannen im Hamburger Volksparkstadion das Finale 42 : 25 gegen den mehrfachen Eurobowl-Sieger Manchester Spartans.

1993 folgten im Rahmen des "Schweppes Cool Masters II" zwölf Spiele gegen europäische Spitzenteams, u. a. auch gegen deutsche Spitzenteams der Bundesliga wie die Cologne Crocodiles. Die Blue Devils spielten sich, wiederum ungeschlagen, bis ins Endspiel und besiegten dort den gerade frisch gekürten Deutschen Meister, die Munich Cowboys, mit 53 : 30.

1994 traten die Blue Devils in der Football League of Europe (FLE) an, und erreichten das Endspiel, unterlagen jedoch vor 18.000 Zuschauern im Volkspark 35 : 43 gegen die Stockholm Nordic Vikings.

1995 dann die Bundesliga-Premiere. Bereits im ersten Jahr schafften die "Blauen Teufel" den Weg in das Finale. Gegen den Deutschen Rekordmeister, die Düsseldorf Panther, gab es beim German Bowl XVII in Braunschweig ein unglückliches 10 : 17.

1996 war das bisher erfolgreichste Jahr der Blue Devils. Am 6. Juli siegten die Blauen im Eurobowl X in Stuttgart gegen die Aix-en-provence Argonauts 21 : 14. Am 5. Oktober folgte der zweite Titel der Saison: im Hamburger Volksparkstadion gab es vor fast 20.000 Zuschauern "die Revanche". Gegen den Eurobowl- Champion von 1995 und Titelverteidiger Düsseldorf Panther gab es beim German Bowl XVIII in Hamburg ein deutliches 31 : 12. Leider konnte Headcoach George White, der seit 1992 die Devils trainierte, diesen Erfolg nicht mehr miterleben. Zwei Tage vor dem Halbfinale in Braunschweig verstarb er, inmitten seiner Mannschaft, völlig unerwartet an einem Herzinfarkt.

1997 verteidigten die Blue Devils ihren europäischen Titel, wieder in Stuttgart, durch ein 35 : 14 gegen den italienischen Titelträger Phoenix di Bologna und holten sich den Eurobowl XI. Danach wurden sie erstmals Meister der Nordgruppe der Bundesliga und qualifizierten sich ungeschlagen für die Halbfinalspiele. Dort folgte gegen die Cologne Crocodiles ein überraschendes Aus. Bitter für die Devils, trotz 18 gewonnener Spiele konnten sie eben wegen dieser einen Niederlage ihren Deutschen Meistertitel nicht verteidigen.

1998 hieß das große Ziel natürlich den German Bowl zurückzugewinnen und den Eurobowl-Titel zu verteidigen. Noch nie in der europäischen Football-Geschichte war es einem Team gelungen dreimal in Folge die Eurobowl zu gewinnen. Und der Traum vom "Threepeat" wurde tatsächlich wahr. Im Finale des Eurobowl XII gegen den französichen Meister Paris Flash de le Courneuve gab es im Hamburger Millerntor-Stadion ein 38 : 19. Im HOLSTEN- German-Bwol XX, vor 22.100 Zuschaeurn, scheiterten die Devils durch einen Fumble an der 3-Yard-Line und verloren so gegen die Braunschweig Lions mit 14 : 21.

1999 stand ganz im Zeichen der großen Duelle gegen die Braunschweig Lions. Sowohl im Endspiel der Champions- League, dem FORD-Eurobowl XIII (23 : 27), als auch im deutschen Endspiel, dem HOLSTEN- German Bowl XXI (24:25) gab es zwei äußerst unglückliche Niederlagen für die blauen Teufel. Trotzdem: der HOLSTEN German Bowl war der Höhepunkt in der Geschichte der Blue Devils. Mehr als 30.000 Zuschauer sorgten im Hamburger Volksparkstadion für einen Zuschauerrekord in der GFL - German Football League, die Stimmung war phänomenal und machte Appetit auf die "Millennium-Season".

2000 starteten die Blue Devils mit einem neuen Gesicht in die Saison. Lee Rowland löste nach drei Jahren Chris Merrit als Headcoach ab und und der langjährige Quarterback und Publikumsliebling Dino Bucciol wechselte zu den Bergamo Lions nach Italien. Genau jene Bergamo Lions (Schicksal ?) waren dann der Gegner bei der FORD Eurobowl XIV. Bergamo siegte in einem packenden Endspiel mit 42 : 20. In der German Football League lief es für die Teufel überhaupt nicht. Erstmalig wurde die Playoff-Teilnahme verpasst. Zum Ende des Jahres wurden innerhalb des Vereines vielfältige Umstrukturierungen vorgenommen, die letztendlich die Weichen für zukünftige Erfolge stellen sollen.

Irgendwie freuten die Blue Devils sich auf die Saison 2001. Als neuer Headcoach kam der mehrmalige Meistertrainer Kent Anderson an die Elbe. Kent Anderson begründete seinen Wechsel nach Hamburg vor allen Dingen mit der Herausforderung eines Neuaufbaus, sowie mit der hervorragenden Jugendarbeit der Blue Devils, die eine sichere Basis dafür bildet. Und um den "schlafenden Riesen zu wecken" (Originalzitat Kent Anderson). Die Teufel gingen im Millerntor-Stadion auf Punktejagd. Mit einer Kapazität von 16.500 Zuschauern stellte die Kultstätte des FC St. Pauli eine ideale Arena dar. Gänsehaut-Feeling durch das begeisterungsfähige Publikum der Blue Devils war damit garantiert. Und die Mannschaft zahlte der treuen Fangemeinde alles zurück: von Sieg zu Sieg eilend, eine einzige Niederlage unterbrach die Siegesserie, standen die Blue Devils plötzlich im HOLSTEN German Bowl XXIII in Hannover. Und vor über 23.000 Zuschauern gelang das schier unfassbare: die Devils wurden durch einen 31 : 13 Sieg gegen die Braunschweig Lions Deutscher Meister 2001 !

Der schlafende Riese wurde also geweckt. 2002 sollte ein weiteres Jahr des Aufbaus werden. Man schaffte die Rückkehr in das Volksparkstadion, der traditionellen Spielstätte der Blue Devils, inzwischen in AOL-Arena umgetauft. Allerdings: erneut zogen düstere Wolken über das blaue Schiff. Mitte der Saison gab es nach vielen Problemen die Trennung vom Erfolgscoach des vergangenen Jahres. Und auch die beiden Garanten für den Sieg im German Bowl XXIII, Matt Cannon und Jeff Waters, fehlten im Kader der Teufel. Angeführt vom neuen Head Coach John Rosenberg zogen sich die Blue Devils aber erneut selbst aus dem tiefen Tal und steuerten stetig auf eine erneute Playoff-Teilnahme und die Titelverteidigung zu. Im German Bowl XXIV in Braunschweig geschah dann fast ein Wunder: vor mehr als 21.000 Zuschauern gewannen die Blue Devils mit einem 16:13 gegen die gastgebenden Braunschweig Lions den zweiten Titel in Folge und den dritten Deutschen Meistertitel insgesamt.

Zusätzlich spielten die Blue Devils seit vielen Jahren den Charity Bowl aus. Der Sieg 1995 gegen die St. Xavier University aus Chicago war der erste Erfolg eines europäischen Teams gegen ein US College. Unbestrittener Höhepunkt der Charity Bowls war das am 8. Juli 2000 stattfindende Bowl Game zugunsten der Aktion "Kinder helfen Kindern" des Hamburger Abendblatts. Gegner war das Alumni-Team der University of Notre Dame begleitet von einer begeisterten Kulisse von 18.500 Zuschauern !

German Bowl Games


GB XVI 16.09.95 Hamburg Blue Devils vs. Düsseldorf Panther 10 : 17
GB XVII 05.10.96 Hamburg Blue Devils vs. Düsseldorf Panther 31 : 12
GB XX 03.10.98 Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions 14 : 20
GB XXI 09.10.99 Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions 24 : 25
GB XXIII 06.10.01 Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions 31 : 13
GB XXIV 12.10.02 Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions 16 : 13


Eurobowl Games


EB X 06.07.96 Hamburg Blue Devils vs. Aix en Provence Argonoutes (F) 21 : 14
EB XI 28.06.97 Hamburg Blue Devils vs. Phoenix di Bologna (I) 35 : 14
EB XII 05.07.98 Hamburg Blue Devils vs. Paris Flash (F) 38 : 19
EB XIII 26.06.99 Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions 23 : 27
EB XIV 17.06.00 Hamburg Blue Devils vs. Bergamo Lions (I) 20 : 42


Charity Bowl Games


CB I 12.06.93 Hamburg Blue Devils vs. Pacific Lutheran University / Washington 18 : 42
CB USA 11.09.93 Findlay Oilers vs. Hamburg Blue Devils 28 : 07
CB II 28.05.94 Hamburg Blue Devils vs. Findlay Oilers / Ohio 14 : 21
CB III 03.06.95 Hamburg Blue Devils vs. St.Xavier University / Illinois 20 : 00
CB IV 03.06.96 Hamburg Blue Devils vs. Illinois Weslayen Titans 07 : 37
CB V 31.05.97 Hamburg Blue Devils vs. Benedictine Ravens / Kansas 18 : 13
CB VI 06.06.98 Hamburg Blue Devils vs. Team USA 17 : 10
CB VII 10.04.99 Hamburg Blue Devils vs. Kristianstad C4 Lions, Schweden 72 : 00
CB VIII 08.07.00 Hamburg Blue Devils vs. University of Notre Dame / Indiana 10 : 14
CB IX 28.04.02 Hamburg Blue Devils vs. Hannover Musketeers 27 : 03