Vorbericht

11.10.2003
German Bowl XXV Hamburg Blue Devils vs. Braunschweig Lions

Same procedure as every year

Irgendwie ist es in jedem Jahr das gleiche. Zwölf Teams treten an, um Anfang Oktober das Endspiel um den German Bowl zu erreichen und am Ende bleiben zwei Mannschaften übrig. In den letzten Jahren waren dies zumeist die Braunschweig Lions und die Hamburg Blue Devils. Bereits viermal standen sich beide Mannschaften im ewig jungen Klassiker im Finale gegenüber. 

Bisher konnte jedes Team zweimal den Platz als Sieger verlassen, wobei in den letzten beiden Jahren jeweils die Hansestädter triumphierten. Geht es nach dem Willen der Braunschweiger, soll am 11.Oktober in der Volkswagen Arena in Wolfsburg alles ganz anders werden. Als amtierender Eurowbowl-Sieger, Nordmeister und 35:0-Sieger im letzten Aufeinandertreffen kommt den Löwen sicher die Favoritenrolle zu. Aber die hatten sie im letzten Jahr auch inne, als sie unbesiegt zum großen Finale gegen die Devils antraten, um am Ende der Partie mit leeren Händen dazustehen. 

Die Blue Devils sind natürlich hochmotiviert. Sie haben die große Chance, mit einem Sieg am Samstag den Hattrick zu schaffen und damit den dritten Bowl in Folge zu gewinnen. Es wäre der insgesamt vierte Triumph in der Vereinsgeschichte. Bis dahin liegt aber noch ein großes Stück Arbeit vor den Jungs. Erfreulich, dass auch die Amerikaner nach einigem Hin und Her nun die Chance haben den Lohn ihrer Mühen mit einzufahren. 

Freuen wird das vor allem Curtis Cooper (#32), der mit einem Einsatz im Finale einige neue Rekorde aufstellen kann. Sicher ausbauen wird er den Rekord „Most Rush Attempts a Season“. Außerdem könnte er auch in der Kategorie „Most Rush Touchdowns a Season“ die Rekordmarke weiter in die Höhe schrauben. Ganz heiß ist Cooper (#32) sicher auch auf eine Rekordmarke aus dem Jahr 2001. Da schaffte es Ex-Teufel Estrus Crayton, heute bei den Berlin Adlern unter Vertrag, in einer Saison 2096 yards zu erlaufen. Curtis hat die Schallmauer von 2000 yards bereits im Halbfinale durchbrochen und braucht bei derzeit 2042 yards "nur" noch 54 yards, um den Rekord zu brechen. 

Für Spannung ist also an allen Fronten gesorgt, so dass sich die Fans auf ein hochkarätiges Spiel und einen gelungenen Saisonabschluss 
freuen dürfen. 

Go blue, fight and win – jetzt erst recht! 
StG


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