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Nach einem 35:6 bleiben die Devils am Millerntor weiter ungeschlagen
4380 Zuschauer fanden bei strahlendem Sonnenschein und reichlich Konkurrenzveranstaltungen den Weg in die Hölle von St.
Pauli und mussten ihr Kommen nicht bereuen. Mit 35:6 siegten die blauen Teufel standesgemäß gegen das Team aus Essen,
auch wenn der Sieg in den Augen von Sportdirektor Didi Stolze am Ende etwas zu hoch ausgefallen war.
Punktelieferanten auf Seiten der Devils waren diesmal die Special Teams. Mit einem Punt Return-Touchdown von Curtis Cooper (#32), einem Fumble
Return- Touchdown von Walter Reese (#40) und einem weiteren Punt Return- Touchdown von Toure Butler (#10) besiegten sie
die Cardinals fast im Alleingang.
Wie zu erwarten durchbrach Curtis Cooper (#32) gleich zu Beginn der Partie die 1000
Yards-Marke bei den Rushing Yards und ist damit weiter auf der Jagd nach dem Vereinsrekord seines Vorgängers Estrus
Crayton.
Mit einem Punt Return über 41Yards brachte Cooper (#32) die Devils im ersten Quarter in Führung, die Timo Gross
(#85) wenig später auf 14:0 ausbaute (PATs Dannehl #43). Zwei Minuten vor der Pause kamen die in der ersten Hälfte
überraschend starken Gäste durch den späteren MVP Westbrook (#19) zum verdienten Touchdown und verkürzten auf 14:6. In
den letzten Spielzügen vor der Pause hatten die Devils noch einmal richtig Pech. Erst wurde ein Touchdown von Andreas
Nommensen (#45) nicht gegeben, dann ließ der ungewohnt unsicher wirkende Max von Garnier (#80) einen schon sicher
geglaubten Ball in der Endzone doch noch fallen und zu guter Letzt geriet ein Fieldgoalversuch von Florian Dannehl (#43) etwas
zu kurz.
Im dritten Quarter suchten die Gastgeber dann die Vorentscheidung. Walter Reese (#40), Curtis Cooper (#32) und
Toure Butler (#10) sorgten mit ihren Touchdowns für die beruhigende 35:6 Führung. Das letzte Quarter war dann die Chance für
die Backups, einmal ihr Können unter Beweis zu stellen. Ob Tobias Schmidt (#9) als Quarterback, Tobi Schiller (#39) als
Runningback oder Nachwuchstalent Julian Spohr (#82) als Wide Receiver, auch die zweite Garde konnte die Essener
durchaus in Schach halten und den Fans einige sehenswerte Spielzüge zeigen. „Ich wollte allen, die Woche für Woche fleißig
trainieren, im vierten Quarter einmal die Chance geben, zu spielen“, erklärte Coach Heidelberg nach der Partie.
Mit diesem Sieg verabschieden sich die Teufel erst mal vom heimischen Publikum und werden wohl erst nach fünf Auswärtsspielen in
Folge in den Playoffs in Hamburg oder Umgebung zu sehen sein.
Go blue, fight and win – jetzt erst recht!
StG
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