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Knappes 30:28 für die Devils
Es war wieder einmal das Spiel des Curtis Cooper (#32). Fast im Alleingang rannte er die Berlin Adler in Grund und Boden. 244 rushing Yards und dazu noch einen Catch für 15 Yards. Das war mehr, als die Offense der Berlin Adler im gesamten Spiel erkämpfte. Mit vier Touchdowns krönte er seine Topleistung in dieser Partie.
Selbst Headcoach Kirk Heidelberg fand kaum Worte für diese Ausnahmeleistung: „Es war einfach ein außergewöhnliches Spiel, was Curtis heute abgeliefert hat.“ Da störte es auch niemanden, dass er, genauso wie der MVP der Adler Penkki (#17), es nicht rechtzeitig zur Pressekonferenz schaffte, weil es einfach kein Durchkommen durch die Masse von Autogrammjägern gab.
Wie schon gegen Braunschweig legten die Devils auch gegen die Berlin Adler einen Blitzstart hin. Nachdem die Gäste bereits im zweiten Versuch den Ball durch einen Fumble verloren, ließ sich der Deutsche Meister nicht lange bitten und trug den Ball in Person von Curtis Cooper (#32) in die Endzone der Gäste. Florian Dannehl (#43) erhöhte per Fieldgoal noch vor Ende des ersten Quarters auf 10:0. Die Adler standen im ersten Viertel vollkommen neben sich. Nicht ein First Down konnten sie gegen die wieder einmal glänzend aufgelegte Defense der Gastgeber herausspielen.
Auch im zweiten Quarter ging es zunächst erst einmal in eine Richtung und zwar in die der Endzone der Gäste. Und wieder war es Curtis Cooper (#32), der den Ball letztendlich in die Endzone trug und auf 17:0 (PAT Dannehl) für sein Team erhöhte. Bis dahin hatten die Adler noch immer kein einziges First Down erspielt. Es war bezeichnend, dass dies dann kurze Zeit später nur mit Hilfe einer Strafe auf Seiten der Devils gelang. Jetzt schienen die Berliner aber aufgewacht zu sein und schafften durch einen Pass auf Schmuck (#84) den Anschluß zum 17:7. Drei Sekunden vor der Halbzeitpause fing Cooper (#5) dann noch einen Pass von Penkki (#17) zum 17:14 und plötzlich war die Partie wieder offen, obwohl man von den Gästen eineinhalb Viertel überhaupt nichts gesehen hatte.
Nach dem Seitenwechsel ließen es beide Teams dann etwas ruhiger angehen, aber die Devils hatten ja ihren Curtis Cooper (#32), der die Führung wieder auf 24:14 ausbaute.
Das letzte Quarter hatte es dann aber wieder in sich. Ein Fieldgoal-Versuch der Teufel konnte von den Adlern geblockt werden, aber die Freude darüber auf Seiten der Gäste wehrte nur kurz, denn die Blue Devils sicherten den freien Ball 7 Yards vor der Endzone der Adler. Diese Chance ließ sich Curtis Cooper nicht nehmen und erhöhte mit Touchdown Nummer 4 auf 30:14.
Nun schien die Partie gelaufen, aber 5:31 Minuten vor dem Ende fand Dreier (#3) eine Lücke in der Defense der Blauen und verkürzte, dank der anschließenden TPC, auf 30:22. Jetzt kam noch einmal richtig Spannung auf, zumal die Devils 3:45 min vor dem Ende, durch einen Fumble an der eigenen 39 Yardline, den Ball noch einmal abgaben. Die Gäste nutzten diesen Fehler auch postwendend aus und nach einem 39 Yard-Pass von Penkki (#17) auf Ex- Teufel Crayton (#4) hieß es plötzlich nur noch 30:28.
Sollten sich die Ereignisse aus dem Hinspiel umkehren und den Adlern diesmal kurz vor Ende der Partie der Ausgleich gelingen? Als die TPC der Adler aber nicht von Erfolg gekrönt war, konnten sich die Devils über den knappen, aber verdienten 30:28- Sieg freuen.
Am kommenden Wochenende empfangen die Blauen Teufel dann am Millerntor die Essen Cardinals.
Go blue, fight and win – jetzt erst recht!
StG |